Individuelle Haarlinie
Die Haarlinie verläuft bei keinem Menschen als gerade Kante. Verlauf, Winkel und Übergang werden vor dem Eingriff gemeinsam angezeichnet und besprochen.
Bei der DHI-Methode werden die entnommenen Haarwurzeln mit einem speziellen Implantationsstift direkt im Empfängerbereich platziert – Öffnen der Einstichstelle und Einsetzen erfolgen in einem Arbeitsschritt. Ob dieses Verfahren für Sie geeignet ist, ergibt sich aus einer persönlichen ärztlichen Beurteilung.
Die folgenden Punkte beschreiben Eigenschaften des Verfahrens. Ob und in welchem Umfang sie in Ihrem Fall zum Tragen kommen, hängt von der individuellen Ausgangssituation ab.
DHI ist kein Verfahren, das pauschal für alle Patienten gewählt wird. Die folgenden Situationen können in der Planung dafür sprechen – entscheidend bleibt die persönliche Untersuchung.
DHI ist nicht für jeden geeignet. Bei größeren Flächen, bestimmten Haarstrukturen oder einem noch fortschreitenden Haarausfall kann ein anderes Vorgehen sinnvoller sein – oder ärztlich zunächst von einem Eingriff abgeraten werden. Diese Einschätzung erfolgt in der persönlichen Beratung.
Die Haarlinie verläuft bei keinem Menschen als gerade Kante. Verlauf, Winkel und Übergang werden vor dem Eingriff gemeinsam angezeichnet und besprochen.
Die vorhandenen Haarwurzeln im Spenderbereich sind begrenzt und wachsen nach einer Entnahme nicht nach. Deshalb denkt eine seriöse Planung über den aktuellen Zustand hinaus.
DHI steht für Direct Hair Implantation. Der Unterschied zu anderen Verfahren liegt nicht in der Entnahme, sondern darin, wie die Haarwurzeln anschließend eingesetzt werden.
Wie bei anderen modernen Verfahren werden zunächst einzelne Haarwurzeln aus dem Spenderbereich entnommen – in der Regel aus dem seitlichen und hinteren Kopfbereich. Bei klassischen Verfahren werden im Empfängerbereich danach zuerst feine Kanäle angelegt, in die die Grafts eingesetzt werden.
Bei DHI übernimmt ein spezieller Implantationsstift beide Aufgaben: Die Haarwurzel befindet sich bereits in der Spitze des Instruments und wird im selben Arbeitsschritt platziert. Dadurch lassen sich Einstichtiefe, Winkel und Wuchsrichtung jedes einzelnen Grafts unmittelbar bestimmen.
Die Wuchsrichtung ist entscheidend dafür, wie das nachwachsende Haar später fällt und sich in vorhandenes Haar einfügt. Wie lange eine Behandlung dauert und wie sie im Einzelnen geplant wird, hängt vom Umfang und vom individuellen Befund ab.
DHI ist nicht automatisch das passende Verfahren für jeden Patienten. Ob DHI, FUE oder eine Kombination sinnvoll ist, lässt sich erst nach einer persönlichen Untersuchung beurteilen. Einen allgemeinen Überblick finden Sie auf unserer Seite zur Haartransplantation.
Der Weg zu einer Behandlung folgt einer festen Reihenfolge – von der ersten Untersuchung bis zu den Kontrollterminen nach dem Eingriff.
Untersuchung der Kopfhaut, Beurteilung des Spenderbereichs und Besprechung Ihrer Ziele.
Haarlinie, Verteilung und Umfang werden festgelegt und vor der Behandlung angezeichnet.
Die Haarwurzeln werden unter örtlicher Betäubung einzeln aus dem Spenderbereich entnommen.
Mit dem Implantationsstift werden die Grafts in geplanter Richtung und Tiefe gesetzt.
Verhaltenshinweise, erstes Waschen nach Anleitung und vereinbarte Kontrolltermine.
Beide Verfahren sind etabliert und unterscheiden sich vor allem darin, wie die Grafts in den Empfängerbereich eingesetzt werden. Keines der beiden ist dem anderen grundsätzlich überlegen.
Öffnen der Einstichstelle und Einsetzen erfolgen mit dem Implantationsstift in einem Schritt.
Die Kanäle werden zuerst angelegt, das Einsetzen der Grafts folgt danach.
Winkel und Tiefe werden im Moment des Einsetzens für jedes Graft bestimmt.
Richtung und Verteilung werden über die zuvor angelegten Kanäle festgelegt.
Häufig dort, wo besonders kontrolliert oder zwischen vorhandenen Haaren gearbeitet wird.
Häufig bei größeren zusammenhängenden Bereichen des Empfängerareals.
Haarstruktur, Ausmaß des Haarausfalls, Beschaffenheit des Spenderbereichs und Ihr Behandlungsziel.
Die Festlegung erfolgt nach persönlicher Untersuchung; eine Kombination beider Verfahren ist möglich.
In der MediCenna Hair Clinic in Hamburg beginnt jede Behandlung mit einem persönlichen Termin. Statt einer pauschalen Methodenempfehlung steht am Anfang die Frage, was in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll ist – und ob ein Eingriff zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt der richtige Schritt ist.
Die Planung erfolgt individuell und mit Blick auf die kommenden Jahre, da der Spenderbereich eine begrenzte Ressource ist. Nach dem Eingriff bleibt die Betreuung über die vereinbarten Kontrolltermine bestehen. Für Fragen erreichen Sie uns jederzeit über die Seite Kontakt.
DHI steht für Direct Hair Implantation. Die entnommenen Haarwurzeln werden mit einem speziellen Implantationsstift eingesetzt, bei dem das Öffnen der Einstichstelle und das Platzieren des Grafts in einem Arbeitsschritt erfolgen.
Der Unterschied liegt im Einsetzen der Grafts. Bei FUE werden die Kanäle zuerst angelegt und die Haarwurzeln anschließend eingesetzt. Bei DHI geschieht beides in einem Schritt über den Implantationsstift. Die Entnahme aus dem Spenderbereich erfolgt bei beiden Verfahren vergleichbar.
Das lässt sich nicht allgemein beantworten. In der Planung können unter anderem die Gestaltung der Haarlinie oder das Arbeiten zwischen bereits vorhandenen Haaren für dieses Vorgehen sprechen. Ob DHI in Ihrem Fall geeignet ist, ergibt sich aus einer persönlichen Untersuchung – nicht aus Fotos oder einer kurzen Beschreibung.
Auf die persönliche Beratung folgt die Planung mit Festlegung von Haarlinie und Umfang. Am Behandlungstag werden die Haarwurzeln unter örtlicher Betäubung entnommen und anschließend implantiert. Danach schließen sich Nachsorge und Kontrolltermine an.
Der Verlauf erstreckt sich über Monate und ist individuell verschieden. Häufig fallen die transplantierten Haare in den ersten Wochen zunächst aus, bevor der neue Wuchs einsetzt. Eine abschließende Beurteilung erfolgt üblicherweise erst nach längerer Zeit im Rahmen der Kontrolltermine.
Grundlage sind Haarstruktur, Muster und Ausmaß des Haarausfalls, die Beschaffenheit des Spenderbereichs sowie Ihr Behandlungsziel. Die Entscheidung wird nach der Untersuchung gemeinsam besprochen; auch eine Kombination beider Verfahren ist möglich.
Die Kosten hängen von der individuellen Planung und dem Umfang der Behandlung ab. Nach einer persönlichen Beratung können wir den individuellen Rahmen besprechen.
Ob DHI, FUE oder ein anderes Vorgehen sinnvoll ist, lässt sich erst nach einer Untersuchung beurteilen. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Klinik in Hamburg oder stellen Sie uns Ihre Fragen vorab.